...für Deinen Hund und Dich
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Mein "Hundeleben"

Über mich > Privat

Durch Sarah fand ich den Weg in die "Hundesport-Szene". 1998 haben wir in der Hundeschule "Just for fun" unseren ersten Apportierkurs mit gemacht. Schon  im Jahr darauf wechselte mein Status vom Kunden zur Mitarbeiterin - von 1999 bis 2003 lernte und arbeitete ich in dieser Hundeschule.
Im August 2003 fühlte ich mich gerüstet für meine eigene Hundeschule - die Hundeschule DreamTeam. Ein perfekter Hundeplatz in Freising wurde unser zweites Zuhause.
2004 gab ich mein erstes Seminar im Hundesport-Hotel Wolf in Oberammergau - "der Beginn einer wunderbaren Freundschaft".

Im Hotel Wolf begann auch Lucas' und meine Dogdance-Ära:
2006 lernte ich bei einem Dogdance-Seminar Attila Szkukalek kennen - auch diesmal "der Beginn einer wunderbaren Freundschaft". Er lehrte uns so unglaublich viel zu diesem Thema, dass wir bereits Ende 2006 auf einem Turnier starten konnten und Anfang 2007 in Winterthur in der Wertungsklasse 2 unseren ersten von vielen Siegen errungen haben. Im Sommer 2007 unser erster 1. Platz in der höchsten Wertungsklasse 3 und im März 2008 fuhren Lucas und ich als erstes Team für Deutschland zur Crufts zum Internationalen Freestyle (Dogdance) Turnier nach Birmingham, UK - wir haben den 7. Platz geschafft. Seit 2008 übersetze ich Attilas Dogdance- und Copy me-Seminare (er spricht englisch) im Hundesport Hotel Wolf für die Teilnehmer - er ist für mich wie ein Mentor, ich habe unendlich viel von ihm gelernt.

Parallel zu Dogdance hat Lucas seine Leidenschaft für Treibball entdeckt - und mich daran teilhaben lassen. 2006 machte ich die Treibball-Trainer-Ausbildung und erwarb das Treibball-Trainer-Zertifikat.

Leni holte mich wieder zurück zur Dummy- und Nasenarbeit - ihre Vorlieben liegen eindeutig in diesem Bereich. Was deshalb folgte war eine Mantrail-Trainer-Ausbildung im Suchhundezentrum K9 in München und einige Dummy-Fortbildungen. Da beim Trailen mit Leni nach ein paar Jahren meine rechte Schulter sehr gelitten hat, musste ich mich "nasentechnisch" anderweitig umsehen und landete bei der Zielobjektsuche. 2012 und 2013 sammelte ich das notwendige Wissen, um im Dezember 2013 die Prüfung zum Erhalt der Trainerlizenz für ZOS® für Familienhunde bei Ina und Thomas Baumann erfolgreich zu absolvieren.

Die Hundeschule DreamTeam in Freising lief auf Hochtouren, die Auswärts-Seminare eben so. Deshalb konnte ich mich unglaublich glücklich fühlen, eine kompetente und zuverlässige Partnerin an meiner Seite zu haben: Christl Bayer. Seit sie 2005 mit ihrem Golden-Welpen bei mir im Welpenkurs auftauchte (auch hier wieder der Beginn einer wunderbaren Freundschaft), blieb sie meiner Hundeschule viele Jahre als Kundin treu, und sie blieb, wie ich viele Jahre vorher bei Just for Fun, ihrer Lieblings-Hundeschule dann auch als Trainerin erhalten. Im November 2015 übergab ich meine Hundeschule an sie, um mich ganz den DreamTeam Hunde Seminaren widmen zu können.

Seit Juni 2019 habe ich nun endlich auch den Schäferhund, den ich mir schon so lange gewünscht habe: Liesel. Sie ist einerseits ganz Schäferhund (...kann ich irgendwas für Dich tun?), andererseits ist sie als ehemaliger serbischer Straßenhund auch recht selbstbestimmt - soweit ich das jetzt beurteilen kann, ist sie ein Allrounder - bin gespannt, was sie sich als Lieblingsbeschäftigung aussuchen wird.

Was ich in meinem bisherigen "Hundeleben" gelernt habe ist, dass wir Menschen sehr zielorientiert mit Hunden arbeiten, dabei aber hin und wieder vergessen, dass ihnen diese Ziele ziemlich "schnuppe" sind. Natürlich trainieren sie gerne mit uns, aber oft konnte ich bei meinen Seminaren beobachten, dass dem Vierbeiner Unlust oder, im gegenteiligen Fall, wenn er aufgeregt bellt, besonderer Spaß unterstellt wird. Unlust kommt schon mal vor, wenn die Motivation des Hundes aufgrund von eintönigem Training verloren geht. Dass Hunde selten aus Spaß oder dem meistens unterstellten "Trieb" bellen, wird oft übersehen.
Diese Erkenntniss ist für mich als Hundetrainer von unschätzbarem Wert, weil ich dadurch nie aus den Augen verlieren will was ich tue, warum ich es tue und vor allem wie ich es tue.
Zufällig fand ich in dem Buch "Hundeforschung aktuell" von Udo Gansloßer und Kate Kitchenham (Kosmos Verlag 2019) den Satz, der es für mich auf den Punkt bringt:
"Mit dem heutigen Kenntnisstand über Hundeverhalten wissen wir: Wer einen Hund halten möchte, sollte es nicht als wichtigstes Ziel sehen, ihm perfekt Sitz, Platz und Bei Fuß beizubringen. Wir sollten ihm in erster Linie ermöglichen, sein Potenzial entfalten und schulen zu können... Eine gute Ausbildung und ein spannendes Hobby machen ihn klug und wirken sich positiv auf die Beziehung zu uns aus. So kann er ein maximal entspanntes und glückliches Hundeleben führen..."

Seit ich 1988 Nadja, meinen ersten eigenen Hund aus einem Tierheim bekam, begleiteten mich diese wunderbare Hunde ein Stück auf meinem Lebensweg:
  • Nadja, eine Irisch Setter Hündin. Im Alter von ca. 8 Jahren kam sie zu mir und blieb weitere 8 Jahre.
  • Elfie, "die Kaspar Hauserin", eine Kleine Münsterländer Hündin, die ich im Alter von ca. 7 Jahren übernommen habe. Weitere 7 Jahre durfte ich dieses elfenhafte Geschöpf bei mir haben
  • Milo, der selbstbewußte spanische Schäfer-Rotti-Mix, für den wir, die Tierfreunde Niederbayern, einfach nicht den richtigen Endplatz gefunden haben - so behielt ich ihn, und er und ich waren sehr glücklich mit dieser Fügung
  • Resi, Irisch Setter, eine Ex-Zuchthündin. Leider war sie schon krank, als ich sie übernommen habe. Wir schafften  nur noch 2 Monate - aber was zählt ist nicht Quantität, sondern Qualität...
  • Sarah, mein "Once in a lifetime"-Hund, mein erster Deutsch Kurzhaar. Sie kam im Alter von ca. 2 - 3 Jahren aus einem polnischen Tierheim zu mir und war über 11 Jahre der Mittelpunkt meines Lebens
  • Lucas, der Border Collie, den ich über ein Tauschgeschäft erwarb (das ist eine sehr lange und lustige Geschichte). Fast 16 Jahre war er an meiner Seite und hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Mein "Mister Perfect", "Master of the Universe" - DER Ausnahmehund schlechthin.
  • Leni, mein zweiter Deutsch Kurzhaar, die in einem Tierheim bei Kassel zur Welt kam, war 14 Wochen alt, als ich sie dort abholte.
  • Liesel, der Schäferhund, den ich mir schon so lange gewünscht habe, wurde im Alter von etwa 1 1/2 Jahren auf einer Straße in Serbien aufgegriffen.
Meine ehemaligen Hunde
Lynn Hesel |Tel. 08744-96 79 464 Mobil 0175-591 56 77 | E-Mail lynn@dreamteam-seminare.de
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